Kollektiv Mittelstand - die Alternative zum Unternehmensverkauf

Warum Nachfolge auf nur einer Schulter stemmen?


Sie sind ein mittelständischer Unternehmer, Ihr Geschäft läuft gut und Sie kommen irgendwann einmal an den Punkt, sich mit dem Thema Ruhestand zu beschäftigen. Vielleicht planen Sie, noch bis 60 arbeiten zu wollen, danach nur noch ein bisschen. Doch fest steht: Irgendjemand muss Ihr Unternehmen nach Ihnen übernehmen. Verkaufen kommt für Sie aber nicht infrage ...

Könnte nicht der erste Mitarbeiter überhaupt diese Aufgabe übernehmen? Schließlich hat er bei Ihnen seine Lehre gemacht, ist Meister geworden und leitet ja schon eh die ganze Werkstatt. Sie sprechen mit ihm darüber, er freut sich und eigentlich geht alles klar. Bis von der Bank bei der Bonitätsprüfung die erste kalte Dusche für Sie kommt, weil Ihr langjähriger Mitarbeiter nicht über die notwendige Bonität verfügt, um die Verbindlichkeiten zu übernehmen. Für Sie bedeutet das in der Konsequenz, Sie müssten weiterhin im Obligo bleiben. Das ist nicht das, was Sie sich für Ihren Ruhestand vorgestellt haben. Also doch verkaufen?

Horror »Freier Markt«
Auf dem freien Markt nach einem Käufer zu schauen – entweder ein Mitbewerber oder jemand, der bonitätsstark ist –, stellt sich als sehr schwierig heraus, so auf eigene Faust. Meist besteht nicht das Interesse an Ihrem Unternehmen und die Tatsache, sich mit den Abläufen darin auseinandersetzen zu müssen, hindert potenzielle Käufer ebenso daran, wie Sie selbst bei Ihrer Recherche. Sie bekommen die zweite kalte Dusche.

Die Jahre vergehen, Sie sind mittlerweile vielleicht bereits Mitte 60 und noch immer ohne Lösung für Ihre Unternehmensübergabe. Sie sind sogar schon so weit, dass Sie es verschenken würden, nur um sicherzugehen, dass Sie endlich zur Ruhe kommen und die Sorgen vom Hals haben.

So ist es keine Seltenheit, dass wir heute Unternehmer treffen, die schon lange die Rente erreicht hätten, aber im Grunde genommen gezwungen sind, ihre Firma fortzuführen. Noch immer steckt eine Fremdkapitalbelastung in dem Unternehmen, die auch weiterhin bedient werden muss. Oft ist auch keine Rente erarbeitet worden und das Lebenslaufrad dreht sich weiter wie ein Hamsterrad.

Die Lösung: Mittelstand mit System
Sie müssen Ihr Unternehmen nicht verkaufen! Der Verbund »Mittelstand mit System« bietet Ihnen und Ihrem Unternehmen eine Möglichkeit, das Risiko auf mehreren Schultern zu verteilen. Wenn Sie dann in Ihre wohlverdiente Rente gehen wollen, bekommen Sie durch diese zuvor durchgeführte Umstrukturierung Anteile an dem Handwerk mit System – also an der übergeordneten Struktur, in der sich kleine mittelständische Handwerker verbunden haben. Durch dieses Kollektiv wird das Risiko verteilt. So haben Sie die Möglichkeit, trotz einer Situation, die Sie im Grunde genommen nötigen würde weiterzumachen, aus diesem Hamsterrad herauszukommen.

Ein Beispiel
Gerade in Ostdeutschland gibt es sehr viele Unternehmer, die im Rentenalter sind und nicht aus ihrem Unternehmen herauskommen, weil sie mit 80 Prozent Fremdkapitalquote weiterhin an die Bank gebunden sind. Ein Nachfolger – ob intern oder von extern – müsste diese Belastung übernehmen. Die Folge: Sie finden keinen Nachfolger.

Weitere Vorteile – nicht von der Hand zu weisen
In diesem Verbund Mittelstand mit System bekommen selbst gestandene Unternehmer, die aus ihrer Sicht alles Menschenmögliche ausgeschöpft haben, noch Ideen und Impulse, welche Wege noch da sind, die bisher selbst die Bank nicht angesprochen hat. Und das betrifft nicht nur die Liquidität oder Finanzierung eines Unternehmens, sondern auch das Image auf dem Markt. Thema Attraktivität, Arbeitsplätze erhalten, Ausbildungsplätze schaffen, das Unternehmen erhalten. Das eigene Lebenswerk eben nicht sprichwörtlich aus dem Fenster werfen, sondern tatsächlich erhalten und eine Wertigkeit bekommen.

So gehen Sie vor:

  1. Springen Sie über Ihren Schatten und entwickeln Sie eine Bereitschaft, auch andere Wege zur Lösung Ihres Problems einschlagen zu wollen.
  2. Stellen Sie die fachlichen Kapazitäten bzw. Kompetenzen in Ihrem Unternehmen dar.
  3. Gewähren Sie externen Kompetenzen Einsicht in Ihr Unternehmen – so kann beispielsweise der kaufmännische Teil von Dritten übernommen werden, das Fachliche bleibt bei Ihnen.

Wenn Sie sich hier wiederfinden und endlich eine Lösung haben wollen, kontaktieren Sie uns gerne!